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Nutzerhandbuch

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V1.0


von Frank Slotta


erstellt im Rahmen der Projektgruppe
,,Virtuelle Organisation - Open Source''


unter der Leitung von
Prof. Uwe Schneidewind und Hendrik Eggers (Lehrbeauftragter)

Das Arbeiten im wissenschaftlichen Bereich führt häufig zu einer Sammlung von Dokumenten, mit denen recherchiert und gearbeitet wird. Selbst Einzelpersonen verfügen schon über eine umfangreiche Sammlung von Büchern oder Artikeln, um eine elektronische Verwaltung dieser Dokumente sinnvoll erscheinen zu lassen. Das schnelle Wiederauffinden von Informationen erspart Zeit und Nerven, und der professionelle Umgang mit Literatur wird durch eine Softwarelösung entscheidend erleichtert. Bei der Erstellung eigener wissenschaftlicher Publikationen wird die vollständige und korrekte Referenzierung von Quellwerken zwingend notwendig. Dadurch wird auch eine Erfassung aller notwendigen Informationen über den Inhalt aller Dokumente, die referenziert werden sollen, unabdingbar. Eine Diplomarbeit verlangt beispielsweise eine umfangreiche Referenzierung aller Dokumente, die die eigene Publikation verwendet. Die gesammelten Verweise müssen dann noch in ein einheitliches Format gebracht werden, um als Literaturverzeichnis eingesetzt werden zu können.

Wer zu diesem Zeitpunkt schon alle Metadaten auf elektronische Weise gespeichert hat, ist klar im Vorteil. Aber auch das Vorhandensein einer gespeicherten Tabelle führt nicht automatisch zu einem geeigneten Literaturverzeichnis. Mühselig müssen die einzelnen Dokumente aus einer Tabelle herauskopiert und in das eigene Dokument eingefügt werden. Und erst wenn das Format dieser Einträge dann noch angepasst ist, kann der Eintrag als Referenz verwendet werden. Dabei können alle notwendigen Schritte im Umgang mit den Metadaten auch leicht vom Computer übernommen werden: die Suche nach verschiedenen Kriterien, das Zusammenfassen von Dokumenten, die für eine Publikation verwendet werden und abschließend der Export in ein geeignetes Ausgabeformat. Aber nicht nur Einzelpersonen profitieren von einer dedizierten Anwendung für die Metadatenverwaltung. Haben mehr als eine Person Zugriff auf eine Sammlung von Dokumenten, so muss die Software auch den Zugriff mehrerer Nutzer abbilden können. Gerade bei selbst entwickelten Tabellen zur Verwaltung eigener Dokumente wird die Zusammenarbeit mehrerer Nutzer unnötig erschwert. Formate, die nach den persönlichen Geschmäckern ihrer Schöpfer entworfen wurden oder Versionsunterschiede der Tabellenkalkulation sorgen für nachhaltige Inkompatibilität. Zu allem Unglück muss eventuell auch noch eine Software installiert werden, für die nicht genug Lizenzen zur Verfügung stehen. Die Erweiterung vom Einzelplatz hin zur Mehrbenutzerlösung läßt den Aufwand für Replikation und Aktualisierbarkeit durch den Menschen auf nicht zu bewältigende Maße ansteigen.

Eine Softwarelösung wie Liabolo ist hier die Antwort auf die bestehenden Probleme bei der gemeinsamen Nutzung von Metadaten: durch die Modularisierung der Komponenten kann der Einzelnutzer je nach Netzanbindung auf eine lokalen Datenbank oder auf einen Server im Inter/Intranet zugreifen. Eine Funktion für den Import selbst erstellter Tabellen ermöglicht den schnellen Einstieg durch die komplette Übernahme bestehender Datensätze. Für die Erstellung von Literaturverzeichnissen erzeugt die Exportfunktion schnell und komfortabel geeignete Dateien und durch die Plattformunabhängigkeit fühlt sich Liabolo auf jedem populären Betriebssystem heimisch. Die effiziente Suche auch in größeren Datenbeständen und das Konzept der Zusammenführung von Dokumenten, die in einem Zusammenhang stehen (Individuallisten) runden das Gesamtbild ab und eröffnen Funktionen, die weit über das einfache Erstellen von Literaturverzeichnissen hinausgehen. Damit überwindet Liabolo die Inkompatibilität selbst entwickelter 'Tabellenlösungen' und ermöglicht schnelles und effizientes Arbeiten im Umgang mit Metadaten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit Liabolo,




Oldenburg, August 2004Frank Slotta




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Frank Slotta 2004-09-13